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F1: Sieg gegen Amicitia und Cup aus gegen Albis Foxes

von Peach Rusert

Das F1 Des HCDU hatte innert 3 Tagen gleich zwei Spiele zu bewältigen. Am Sonntagmittag gegen das abstiegsbedrohte Amicitia und am Dienstagabend das ZHV Cup Viertelfinal gegen die Albis Foxes.

Gegen die Stadtzürcherinnen gelang es nach hartem Kampf und einem 2 Tore Rückstand 10 min vor Schluss das Spiel noch zu gewinnen. Kurioserweise waren drei Tore in Unterzahl spielentscheidend. Erfreulich war vor Allem dass der HCDU im Gegensatz zu früheren Spielen trotz viel Krampf den Glaube, die Übersicht und die taktische Marschroute nie verlor und schlussendlich einen viel umjubelten unerwartet schweren Sieg einfahren konnte.

 

Cupspiele in der Stadthalle scheinen dem F1 kein Glück zu bringen, man erinnere sich an das ärgerliche letztjährige Ausscheiden gegen den höher klassigen TV Uster nach einer 14:5 (35. Minute!!) Führung.

Diesmal war es immerhin „nur“ ein 14:9 nach 25min das der HCDU verspielte doch die Dramaturgie und Zutaten für diese Niederlage waren exakt die Gleichen: Nach schwungvollem Beginn und schönen Toren von sämtlichen Positionen gab es einen Bruch im Angriffsspiel des HCDU. Der sonst ziemlich stabile Rückraum agierte aufgrund der nun härter zupackenden Gäste plötzlich verunsichert. Dazu kam ein gelinde gesagt schwacher Schiedsrichter der sich offensichtlich weigerte auch mal eine Strafe gegen die Gäste auszusprechen. Die Physis des HCDU reichte wiederum nicht aus um sich derart klare Chancen zu erspielen wie es in dieser Phase nötig gewesen wäre, denn schien es doch einmal brenzlig zu werden, unterband ein ärgerlich schneller Freistosspfiff weitere Gefahr für die Gäste.  In der gesamten 2. Halbzeit kam der HCDU somit einzig über die Flügel und den Kreis ab und an noch zu einem Torerfolg. Trotzdem müssen sich die Limmatalerinnen an der eigenen Nase nehmen, denn mit etwas clevereren Abwehrverhalten hätte man gegen die stereotyp agierenden Foxes nicht nur Tore verhindern sondern hinten auch Bälle abfangen und Gegenstösse laufen können. Ironie des Schicksals, wie schon vor Jahresfrist beraubte im allerletzten Angriff ein glasklares, nicht gegebenes Foul an Yvonne Heierli den HCDU der Chance zum Ausgleich. Die Gesichter nach dieser unnötigen Niederlage errinnerten an Reich Ranickis Schlusssatz:  „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen“.

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