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F1: Der drohenden Krise entronnen

von Peach Rusert

Vor Wochenfrist verlor man nach einem sehr schwachen Spiel auswärts gegen den TV Unterstrass mit 17:20. Diese Niederlage kam zur Unzeit da die Leistungskurve des Teams im bisherigen Saisonverlauf  eigentlich klar nach oben zeigte. Vor dem vierten „El classico“ gegen die Legenden machte den Trainern also vor Allem Sorgen ob und wie lange sich diese jüngste, unerwartete Baisse hinziehen würde. Doch spätestens als man nach 15 Minuten mit 2:7 hinten lag, war klar, dass sich eine veritable Krise ankündigte. Die Aktionen des HCDU waren derart überhastet, mutlos und wenig druckvoll, dass die Sorgenfalten beim Coach tiefer und tiefer wurden. Das Team wankte bedenklich, doch wie schon oft in der Vergangenheit kam die Wende als man sie am wenigstens erwartete. Der eigentliche Wachmacher waren zwei schönen Einzelaktionen vom Neuzugang Stefanie Dobitz welche die jungen Limmattalerinnen offenbar an ihre individuellen Fähigkeiten erinnerten. Denn fortan spielte der HCDU mit mehr Selbstvertrauen und das Angriffsspiel wirkte plötzlich strukturierter. Das 10:12 zur Pause entsprach dem Spielverlauf und wie immer wenn es gegen die teils älteren Semester des HC Limmat geht hoffte man beim HCDU auf einen konditionellen Leistungseinbruch des Gegners. Umso mehr als dieser sein bereits drittes Spiel innert Wochenfrist absolvierte. In der zweiten Halbzeit fand ein munteres Tore schiessen statt. Astrid Wehrli im Rückraum  des HCDU traf nun nach Belieben und das ganze Team wurde mit jeder Minute Spielzeit munterer. Als nach ca. 52 Minuten der HCDU erstmals mit mehr als einem in Führung ging wurden die Schritte der Legenden kürzer, die Folge waren einige Gegenstoss Tore meist über Sybil Läubli, welche den Kampf um die Torschützenkrone der 2. Liga noch nicht aufgegeben hat. Schlussendlich resultierte ein hart umkämpfter 28:25 Sieg und die Gewissheit einer sich anbahnende Krise im letzten Moment entronnen zu sein.

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