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F1: 2 Punkte aus 2 Spielen gegen ein aufsässiges HC Bülach

von Muzi Dogru

Mit vereinten Kräften gegen ein starkes HC Bülach

Aufgrund von Hallenverfügbarkeiten sollte es so sein, dass wir gleich zwei Wochen aufeinander gegen den HC Bülach gespielt haben. Während das Hinspiel vor einer Woche verloren ging, konnte das Rückspiel gewonnen und somit 2 Punkte eingefahren werden.

 

Was war letzte Woche geschehen?

 

Ungewohnt nervös startete das Hinspiel vor einer Woche in Bülach und benötigte ganze 5 Minute, bis das erste Tor via Penalty den Weg ins Tor fand. Was die beiden Mannschaften ablieferten, war eine kampfbetonte, defensiv sehr gut durchgeführte Partie. So erstaunte es nicht, dass das Pausenresultat von 7:6 für Bülach entsprechend tief ausfiel. Neben der starken Verteidigungsarbeit sowie zwei starken Torfrauen auf beiden Seiten, halfen sich die beiden Teams auch gegenseitig mit zahlreichen technischen Fehlern. Als dann in der zweiten Halbzeit der Ball wieder flog, zog Bülach auf 10:7 weg. Die Gäste vom Limmattal hatten aber gar keine Absicht, aufzugeben und konnten den Rückstand wieder bis auf ein Tor verkürzen. Der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Auch beim Stand von 12:11 kurz vor dem Ende konnte der Ball nicht nur einmal sondern gleich mehrmals gewonnen werden, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. «Wenn du kein einziges Mal im Spiel führst und nicht mehr als 11 Tore schiesst, dann wird es schwierig zu gewinnen. Solche Spiele gibt es, wenn auch hoffentlich nie wieder. Jetzt gilt es dieses Spiel schnell abzuhaken und nach vorne zu schauen», so das Trainerduo als Fazit nach dem Hinspiel.  

 

Eine gute Trainingswoche

 

Bereits einen Tag nach diesem eher bescheidenen Auftritt war das nächste Training angesetzt. Das Training war gut – ein bisschen intensiver als sonst vielleicht – aber der Mannschaft hatte es sichtlich gut getan, das Tempo noch einmal etwas anzuziehen. So folgte am Mittwoch ein zweites, gutes und intensives Training. In dieser Verfassung konnte es am Sonntag nur gut kommen.

 

Erneut harziger Start im Rückspiel

 

Bis in die Haarspitzen motiviert startete das F1 am Sonntag dann ins Rückspiel. Die Gäste legten gleich mit dem 1:0 vor und das Spiel lief leider erneut etwas harzig an. Nach rund 3 Minuten dann der erste Schock. Benommen blieb Fränzi nach einem Zusammenprall liegen und musste ausgewechselt werden. Zum Glück war es keine schlimmere Verletzung und sie konnte in der zweiten Halbzeit wieder mittun. Wenn auch der erste Rückstand von 3:1 mit zwei Toren durch Duggi ausgeglichen werden konnte, zogen die Gäste auf 3:6 davon. Kurz davor, beim Stand von 3:4, kam noch kurz Hektik beim Zeitnehmertisch auf: der Unparteiische hatte 1 Tor weniger für den HCDU notiert und wollte ein Tor streichen. Wir erinnern uns zurück: letzte Saison wurde der zweiten Damenmannschaft ungerechtfertigt ein Tor abgezogen, das Spiel ging unentschieden aus und am Ende der Saison fehlte ein Punkt für die definitive Relegation. Zum Glück konnte er sich an alle drei Tore erinnern und das Resultat blieb.

 

Weckruf durch das Timeout

 

Nach dem 3:6 drehten die Hausherrinnen endlich auf. Der Angriff rollte wieder besser, die Chancen wurden genutzt und bis zur Pause konnten sie 7 Tore erzielen, während sie nur noch 2 zuliessen. Die Siegesstimmung kam langsam wieder auf. Freude am Handball, Kampf bis zum Umfallen und der Wille, die Punkte zu Hause zu behalten, das strahlte die Mannschaft zur Pause aus. Leider musste auch Kim eine Minute vor der Pause verletzt ausgewechselt werden. Die 10:8 Führung war das verdiente Pausenresultat.

 

Auf und ab in der zweiten Halbzeit

 

Nach der Halbzeitpause hat das F1 dann erst den Ball gewonnen und danach mit einem weiteren Tor die erste Drei-Tore-Führung der Partie erzielt. Bis in die Mitte der zweiten Halbzeit konnte zwischenzeitlich sogar eine 5-Tore-Führung erarbeitet werden. Erfreulich in dieser Phase war, dass die Mannschaft das Tempo aus den Trainings mitnehmen konnte und das Tempo auch im Spiel hoch hielt. Doch auch die Damen des HC Bülach hielten an ihrer Einstellung fest und dachten nicht daran, aufzugeben. Im Gegenteil: ein weiteres Aufbäumen, eine Aufholjagd bei der sie plötzlich im Angriff zu guten Abschlüssen kamen, in der Verteidigung die Limmattalerinnen zu Fehlern zwangen und so rund 5 Minuten vor Schluss den Anschlusstreffer erzielten. Nach mehrmaligem Auf und Ab mit Fehlern hüben wie drüben konnte in der letzten Minute Fränzi mit dem 18:16 dann den Deckel drauf machen und die zwei Punkte sichern. «Am Ende war es die geschlossene Mannschaftsleistung und der Wille, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, das diesen Sieg ermöglicht hat. Heute haben wir nicht über die vollen 60 Minuten konzentriert gespielt. Umso glücklicher, dass wir die Punkte zu Hause behalten konnten», so der erleichterte Trainer über die Leistung seiner Mannschaft. 

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