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F1: Spitzenkampf mit glücklichem Sieger

von Muzi Dogru

Es war das Spitzenspiel nach Verlustpunkten: der HCDU mit einer Niederlage bis dahin, der TV Uster mit einer Niederlage (gegen den HCDU) und zwei unentschieden. Dass es kein einfaches Spiel werden würde, hatte sich schon länger abgezeichnet. Mitte Woche war klar, dass Manu wie auch Karin wegen ihren Verletzungen pausieren mussten. Gegen Ende der Woche war dann klar, dass auch Sybil nicht antreten konnte, da die Beschwerden in der Schulter wieder zugenommen hatten. Als am Sonntagmittag dann die Nachricht eintraf, dass Bettina wegen einer Knieverletzung auch nicht mittun konnte, wurde die Luft langsam dünn. Dass Kim mit Kopfschmerzen dann vor dem Einlaufen forfait geben musste, machte die ganze Situation nicht einfacher. Glücklicherweise konnte Bra kurzfristig nach Hause, ihre Tasche packen und das F1 unterstützen. Aber, dass auch Francine nach 10 Minuten mit einer Fussverletzung ausschied, war wie die Ironie der Verletzungshexe. Ich wünsche allen meinen verletzten Spielerinnen gute Besserung und dass sie bald wieder gesund auf das Spielfeld zurückkehren.

 

Zurück zum Spiel. Wie so oft startete die Partie etwas nervös. Der HCDU konnte zwar 1:0 und 2:1 in Führung gehen, aber in den ersten 15 Minuten nicht entscheidend absetzen. Zu harmlos waren die Angriffe, zu passiv die Deckung. Es war der sehr gut aufgelegten Nici im Tor zu verdanken, dass in der Halbzeit nur 7 Tore durch die Gäste erzielt wurden. Dass wir selber 11 Tore bis zur Halbzeit erzielen konnten, hatte damit zu tun, dass der Ball plötzlich gut lief und die Angriffe geduldig bis zur klaren Chance ausgespielt wurden. Hätte man die 100%igen Chancen verwertet – alleine in der ersten Halbzeit wurden 3 Gegenstösse verschossen – wäre die Führung zur Halbzeit viel komfortabler gewesen.

 

«Im Hinspiel war die Partie während 55 Minuten ausgeglichen und die Gegnerinnen aus Uster haben in anderen Spielen bewiesen, dass sie 5-6 Tore aufholen können.», so die Ansprache vor dem Spiel und die Erinnerung in der Halbzeitpause. Es war klar, dass diese Partie noch lange nicht entschieden war. Dank einem konzentrierten Start in die zweite Hälfte und einer ganz vernünftigen Leistung im Angriff, stand es nach 45 Minuten 21:15 für den HCDU. Die Tore, die man kassierte, waren wiederum auf Einzelfehler zurückzuführen, auf inkonsequentes passives Zuschauen. Bei diesem Spielstand nahm der Gästetrainer dann sein Timeout und stellte auf eine doppelte Manndeckung um. Diese Massnahme sollte dann noch Früchte tragen. In dieser Phase kamen dann verschiedene Faktoren zusammen. Auf der einen Seite verteidigten die Damen aus Uster plötzlich viel aggressiver und die Torhüterinnen waren plötzlich wieder besser. Auf der anderen Seite spielten die Damen vom F1 plötzlich mit sehr vielen individuellen Fehlern und halfen den Gästen, dass sie Tor um Tor aufholten. Zu guter Letzt liessen die beiden Unparteiischen – wie schon im ganzen Spiel – sehr viel zu, was zum Glück nicht zu weiteren Verletzungen, aber doch für einige fragende Blicke führte. So sollte es kommen, dass die Partie bei 22:22 und bei 23:23 neu starten konnte. Es ist der geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken, dass am Ende des Spieles mit 24:23 ein Tor mehr auf der Seite des HCDU stand und somit weitere 2 Punkte gesichert werden konnten. Ein Spitzenspiel also, das seinem Namen mit der gelieferten Spannung gerecht wurde.

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