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F2: Deutliche Niederlage gegen Leader Brühl im Bühl

von Peach Rusert

Der LC Brühl 3 ist in der laufenden Saison mit ziemlicher Sicherheit das stärkste 2.Liga Team der Schweiz. Das Torverhältnis ist beeindruckend und auch das Tempo und die Präzision mit welcher die St.Gallerinnen das runde Leder durch die Halle werfen. Beim HCDU rechnete man sich vor der Partie nicht gerade grosse Chancen auf einen Punktgewinn aus. Aber da das Spiel auf 12.00h angesetzt war hoffte man dass die Gäste etwas verschlafen wirken würden.

 

Diese Hoffnung zerschlug sich aber schon sehr bald. Spätestens beim 0:3 nach gerade mal ca. 90 Sekunden Spielzeit war klar, dass Brühl im Bühl nichts anbrennen lassen wollte. Das F2 macht zwar auch einen muntereren Eindruck als zuletzt gegen BSC und Brugg und vor Allem hatte man auch wieder ein kompletteres Kader zusammen, aber in den ersten 10 Minuten ging alles ein wenig zu schnell. Nach dem 1:10 nach 10 Minuten (!!) musste man sich langsam Sorgen machen um den HCDU aber just zu diesem Zeitpunkt hatte sich das F2 ans Tempo der Gäste adaptiert und ein Rezept gegen das 3:2:1 des Gegners gefunden. Die Gegenstösse wurden somit zur Mangelware und im 6:6 war der Gast schon zu Beginn bis auf ein paar „Trickli“ recht harmlos. Der HCDU kämpfte sich in den 20 Minuten bis zu Halbzeit zwar nicht wirklich heran, aber der Abstand wurde auch nicht grösser. Nach diesem groben Fehlstart eine starke Reaktion und mit 9:17 schritt man zum Pausentee.

 

Sich mit der ewig gleichen Überzahl weiter ran pirschen war das Motto doch just mit dem Anpfiff war dieses Vorhaben vergessen. Es dauerte 4 Gästetore lang bis man sich wieder an das Rezept der 1.Halbzeit erinnerte. Der Rückstand pendelte sich in den nächsten 15 Minuten bei 12 Toren ein bis es die Spielerinnen des F2 wiederum in den verharzten Fingern juckte ihre Kreativität auszuleben… schwupps, schwupps, schwupps und nochmals 3x schwupps und schon war man mit 18 Toren hinten. Nach diesem Innovationsschub besann man sich wieder auf biederes Handballhandwerk. Am Schluss stand ein deutliches 17:36 auf der Anzeigetafel. Brühl war der erwartet starke Gegner, aber mit etwas mehr Cleverness hätte man gegen das doch eher unorganisierte 3:2:1 der Brühlerinnen mehr zählbares rausspielen können. Das grösste Problem waren aber auch an diesem Tag die zu vielen technischen Fehler die gegen die schnellen Gäste immer auch ein Eigentor bedeuteten.

 

Weiter geht es am Samstag gegen den RTV Basel. Trotz dieser Niederlage scheint ein formmässiger Aufwärtstrend feststellbar. Dies ist auch nötig, denn mit Torausbeuten um die 16-17 Tore wie in den letzten drei Spielen muss die Verteidigung unrealistisch gut arbeiten um  die Basler Punkte 5 und 6 nach Hause zu bringen.

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