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Frauen 1: Zwei wichtige Punkte zum Auftakt

von Peach Rusert

Die Vorbereitungszeit auf diesen ersten Ernstkampf war für das F1 wegen diverser später Zuzüge, Ferien und sonstigen Absenzen sehr knapp bemessen. Eine kurze Trainingsspielreise durch den Schwarzwald  sollte den Teamgeist fördern und die wichtigsten Abstimmungsschwierigkeiten beheben. Gegen den stark besetzten Südbadenligisten Dornstetten/Alpirsbach verlor man zwar 19:26, aber in den guten Phasen dieses Spiels konnte man eine Ahnung über das potentielle Leistungsvermögen dieses neu formierten  HCDU Teams gewinnen. Der folgende Sieg im hart umkämpften und geführten Spiel gegen Todtnau (Landesliga) erwies sich als ideale Vorbereitung für den Meisterschaftsauftakt in Thalwil. Sorgen bereitete den Trainern einzig die ungenügende Eingespieltheit sowie der Gegner. Die SG Zürisee ist immerhin der aktuelle Meister und konnte sein Team weitgehend zusammen halten.

 

Mit der Gewissheit in einem für die 2.Liga sehr konkurrenzfähigen Team zu spielen fuhr man nach Thalwil und legte gleich los wie die Feuerwehr. Die Verteidigung mit der starken Samira im Tor lies wenig zu und der Angriff harmonierte besser als man es aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit erwarten durfte. Nach 15 Minuten stand es 9:3 für die Limmattalerinnen und die SG Zürisee, welche ihr erstes Spiel gegen Rümlang klar gewonnen hatte zeigte sich beeindruckt. Mit etwas mehr Cleverness und Ruhe hätte man das Spiel bis zur Pause vorentscheiden können, dies wurde verpasst und das 13:9 zur Pause bedeutete maximal ein Polster in diesem schnellen und intensiven 2.Liga Spiel.  Im zweiten Durchgang schienen beide Teams dem hohen Tempo der ersten Halbzeit etwas Tribut zu zollen und Tore wurden Mangelwahre. Das Spiel wurde härter und härter was mindestens dem Publikum, sowie dem sehr tolerant pfeiffendem Schiedsrichter zu gefallen schien. Der HCDU spielte in dieser Phase zwar nicht brillant, aber doch stabil und als es nach 22 Minuten 21:15 für die Limmattalerinnen stand war das Spiel faktisch entschieden… so dachte man!

 

In den verbleibenden 8 Minuten nahm es der HCDU etwas zu gemütlich. Nach Ballverlusten rannte man nur noch ungenügend zurück und Thalwil bedankte sich mit Gegenstössen. 55 Sekunden vor Schluss fiel der Anschlusstreffer. Die erfreulich vielen Zuschauer forderten sofort  Zeitspiel und zum Staunen des HCDUs wurde diesem Wunsch schon nach 15 Sekunden Angriffszeit stattgegeben.  30 Sekunden vor Schluss hatten die Gastgeber zum Ärger der HCDU Coaches tatsächlich noch die Chance auf den Ausgleich, doch der Schuss ging über das Tor und der HCDU freute sich über die beiden verdienten Punkte. Die engagierte  Leistung der ersten 15 Minuten muss der Richtwert für die kommenden Spiele am Donnerstag im ZHV-Cup gegen Schlieren und am 28.September gegen Rümlang sein und an die letzten 8 Minuten erinnert sich auf HCDU Seite bereits niemand mehr.

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