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Handballclub Dietikon-Urdorf (HCDU)

Handballclub Dietikon-Urdorf

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Pfadfinder spielen im HC Pfadi Limmat Handball aus Spass, der Verein verschuldet sich aber schnell und löst sich auf. Beim Freizeitclub HC Chrüzacher fand man ein neues Gefäss um Handball zu spielen und gründet am 22.9.1967 den HC Chrüzacher. Heftig wirbt man um Spieler so dass Toni Lisibach von der Betriebssportgruppe Wagonfabrik/Ressort Handball als Trainer angefragt wird. Bald entstanden aber Unstimmigkeiten mit dem Chrüzacher über Prioritäten.

1968

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1969

Am 6.9.1968 wird der Clubname zu HC Dietikon gewechselt. Der grösste Teil der Gründer war noch in der Lehre.
Das erste Meisterschaftsspiel findet im selbstgemalten Spielfeld auf dem Schulhausplatz Wolfsmatt statt. Ueli Schlienger war Chef Platzmarkierung, da er der einzige war der wusste wie man mit dem Markierwägeli umgeht. Die Regeln des Handballs werden definiert und sind grossomodo bis heute gleich, aber die physischen und psychischen Belastungen sind kontinuierlich gestiegen. Zu dieser Zeit musste jeder sein Trikot selbst bezahlen, blieb aber Eigentum vom Verein. Der Verein zählt 18 Mitglieder mit einer Lizenz.

1969

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1970

Nach einem Schülerkurs waren 80 Schüler (!) im 1. Training, was der Grundstein zur Gründung der Juniorenabteilung war. Da die Schule die Halle bevorzugt dem KTV Dietikon abgeben wollte wurden Stimmen lauter, dass der KTV den HCD übernehmen wolle. Die HCD'ler jedoch wollten lieber gar nicht mehr spielen wie für den KTV, da die Interessen der KTVler woanders lagen und alle ca eine Generation älter waren. Zur Freude des Finanzchefs fand man aber den ersten Sponsor: Das Zementwerk Schlieren. Zur Sponsorenpräsentation im Schützenhaus Dietikon kommt der Geschäftsführer Hausi Leutenegger, heute Multimillionär, persönlich vorbei.

1970

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1973

Gründung der Damenabteilung mit Ueli Schlienger als Trainer. Das erste HCD-Handballturnier findet statt. Auf die neue Saison wird eine zweite Herrenmannschaft aus Plauschhandballern und Ex-Fussballern gebildet.

Auf die Saison 71/72 stösst einer der ehrgeizigsten der Schweiz als Trainer zum HCD: Bruno Gabriel steigt mit dem Herren 1 in die 3.Liga auf.

Der HCD meldet elf Mannschaften für die Meisterschaft 1972/193, zum erstenmal eine Juniorinnen Mannschaft. Das Herren 2 steigt in die 3.Liga auf.

1973

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1974

Wir zelebrieren den Aufstieg der ersten Mannschaft unter Turi Hess in die 2.Liga. Das Damen1 steigt unter Peter Gasser im Frühling 1975 die 1.Liga auf, was damals die zweithöchste Liga war. Das Herren 1 nimmt an den Aufstiegsspielen teil.

1975

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1979

Die Juniorenteams belegen Spitzenplätze, das Team welches später mit dem HCD in die NLA aufsteigt. Vorerst spuren die Herren im Frühling 1977 vor und steigen mit Turi Hess in die 1.Liga auf. Nun meldet der HCD 14 Teams zur Meisterschaft 77/78 an und ist in der 1.,2.,3. und 4.Liga sowie in den höchsten Juniorenklassen mit den A und B Junioren vertreten. An der GV 1979 zählt der Verein 533 Mitglieder, 270 davon mit einer Spiellizenz.

1979

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1981

Nach drei 1.Liga-Jahren steigt das Fanionteam unter Eugen Meier in die NLB auf und schliesst die Saison auf dem fabelhaften 3. Schlussrang ab. Die Damen spielen weiter in der 1.Liga.

1981

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1982

Turi Hess übernimmt erneut die erste Mannschaft und erreicht den zweiten Rang. Das Herren 2 beteiligt sich an den 1.Liga Aufstiegsspielen, verbleibt aber in der unteren Liga. Anfang Jahr findet zum ersten Mal der Thomas Kaderli Cup in der Stadthalle Dietikon statt. Thomas Kaderli war ein HCD-Junior, der bei einem Unfall ums Leben kam. Zu seinem Gedenken widmete sein Vater ihm das fortan jährliche Turnier mit jeweils ca 150 Jugendlichen.

1982

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1983

Der HCD ist im Aufwind! 15 Jahre nach der Gründung und mit 30 Punkten aus 18 Spielen steigt der Club in die NLA auf. Logistisch ist man aber noch nicht weiter und Peter Bruppacher fordert bessere Rahmenbedingungen. Als Lehrer und Trainer fordert er eine dreifach Halle für Dietikon. Ausserhalb des Trainings wird das Vereinsleben mit Kegelabenden gelebt, was sogar zu einer HCD Kegelmeisterschaft mit zahlreichen Teilnehmer über 6 Tage führte. Um die Nachhaltigkeit der Finanzlage zu regeln wird die Gönnervereinigung Club 83 gegründet.

1983

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1984

Nach einem regelrechten Niederlagengewitter steigt das Herren 1, ohne an der Spielerstrategie etwas zu ändern und einen Ausländer zu engagieren, auf dem 9. Schlussrang wieder in die NLB ab. Stimmen werden laut dass sich der HCD überschätzt und kein Fundament für eine Spitzenclub hat. Die Junioren Inter hingegen  werden Schweizermeister der Sommermeisterschaft und erhalten von Stefan Laszlo den Pokal überreicht. Der HCD ist mit 14 gemeldeten Teams, hinter ZMC Amicitia, der zweitgrösste Club im Kanton Zürich. Der Mitgliederbestand erreicht die Rekordzahl von 649 Mitglieder, 279 davon mit Lizenz! Der Verein erhält mit Peter Misteli, Vater eines Spielers, einen neuen Präsidenten. Seine oberste Priorität gilt dem Bau einer Sporthalle in Dietikon! Das Trainingslager findet in Bürglen statt.

1984

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1985

Die Vereinsunterstützung hadert an allen Ecken und Enden! Intensiv wird nach Funktionären, Schiedsrichtern, Vorstandskollegen, Trainer und Organisatoren gesucht. Aus der DDR geflüchtet stösst Mathias Böhme als erster ausländischer Trainer zum HCD und erreicht mit dem Herren1 den NLB Mittelfeldplatz, Ziel wäre der Wiederaufstieg in die oberste Liga gewesen. Kurz darauf verschwindet er wieder, da er nicht wie versprochen eine fixe Anstellung fand. Der Verein wächst im Juniorenbereich an und hat jetzt 300 lizenzierte Mitglieder.

1985

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1986

Das 'Projekt Sportzentrum Schönenwerd', eine Dreifachturnhalle für Schule und Vereine im Limmattal, kommt vor's Volk Schlieren/Dietikon/Bergdietikon. Viel Zeit wird in die Beeinflussung der Politiker und des Volkes investiert, leider fällt die Abstimmung negativ aus. Der HCD geht eine Partnerschaft mit der Franz AG ein, ab sofort können HCD Mitglieder ein Leasing für einen roten Peugeot  205 mit HCD Logo abschliessen. Das Trainingslager für alle Jugendlichen wird in Horw organisiert. Die Damen steigen unter Trainerin Jackie Langenegger nach 10 Jahren in die 2. Liga ab.

1986

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1987

Trotz hohen Amitionen plaziert sich "s'Eis" unter Trainer Jurek Nowak nur auf dem 8. Rang. Die Mitglieder sind verpflichtet an der GV teilzunehmen, unentschuldigetes Fernbleiben der GV wird mit einer Busse geahndet. Das Juniorenlager hat wieder viele Teilnehmer und ist in Oberägeri stationiert.

1987

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1988

Auch nach 20 Jahren hat der HCD noch keine Heimhalle, obwohl es die viertgrösste Stadt des Kantons Zürich ist!
Felix Brönnimann bekam den Silberteller für das 100. Meisterschaftsspiel mit dem HCD. Der ZHV initiert Massnahmen um Funktionäre zu gewinnen und überlegt sich Bussen um den Druck zur Funktionärsgewinnung zu erhöhen. Abschluss- sowie Skiweekend wurden aufgrund Anmeldemangel abgesagt. Der Verein erzielt erstmals über CHF 100k Umsatz und präsentiert zum erstenmal in der Vereinsgeschichte ein sechsstelliges Budget. Rüsler TV überträgt das erste Mal ein HCD Spiel live im Fernsehen. Mangel an Trainer und Schiedsrichter, was den Vorstand hat doppel Mandate! Das Herren 1 erspielt in der NLB aus 18 Spielen 17 Punkte und ersetzt während der Saison Trainer Jurek Nowak mit Kurt Brawand. Das Damen1 spielt 2. Liga Spitze. Der Verein meldet 11 Mannschaften, das erste Mal mit einem Damen- und A-Juniorinnen Team. Der Mitgliederbestand ist auf unter 500 gesunken, 192 davon mit Lizenz. Noch immer sind vier der Gründer Mitglied und aktiv im Verein tätig: Toni Lisibach, Max und Franz Sterchi sowie Urs "Bäschi" Gloor. Beat 'Nüdi' Nietlisbach, Spieler im Fanionteam, verpasst die Saison mit dem Herren 1 da er im Vatikan als Schweizer Gardist eingesetzt wird. Das Juniorenlager, diesmal nur für die Jungs, findet in Lenzburg unter der Leitung von Hansjörg Gebhardt statt. Fréderic Dobler (Gründer-, Aktiv- und Ehrenmitglied) verunfallt während einer Vietnam Reise tödlich.

1988

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1989

Nach Konflikten in der Damenabteilung sowie dem Vorstand tritt fast die komplette erste Frauenmannschaft zurück, was die Auflösung der A-Mädchen zur Folge hat, da diese in die zwei anderen Damenteams verteilt werden. Sommerau-Ticino-Cup sowie Thomas Kaderli Cup werden zu Vereins Fixpunkten. Vereinsziel des Vorstandes: Der HCDU soll ein finanziell gesunder und guter Verein bleiben! Zum ersten mal findet das Clubweite Trainingslager in Bütschwil im Toggenburg mit Hansjürg Gebhart und Franz Sterchi mit der Leitung statt.

1989

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1991

Mit einem Rösti-Gade nimmt der HCD an der 900 Jahre Dietikon Feier teil. Eyecatcher war die Bar, welche im oberen Stock als Ball kostruiert war. Herren 1 Trainer Reto Valaulta und Bernhard Wintsch als Assistent starten die Saison 90/91 mit Thomas Zeise, welcher aus der ex-DDR als erfahrener Internationaler Spieler zum HCD stösst.

1991

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1992

HCD und der EHC Urdorf nimmt gemeinsam am Stadtfest Dietikon mit einer Beiz teil. Im Feuerwehr Depot auf dem Zentralschulhausplatz wurden 1000 Pizzen, 70 Flaschen Champagner und 600 Coronas verkauft. In 20 Tagen verletzten sich sieben Herren 1 Spieler, zum grossen Teil so schwer dass sie über Monate ausfallen.

1992

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1993

Fusionsgerüchte mit Urdorf/Stapo gehen im Umlauf und die Fronten im HCD verhärten sich. Befürworter und Gegner äussern sich, teilweise auch sehr emotional. Man diskutierte ob man das NLB überhaupt noch stellen will, Finanziell hat der HCD CHF 70'000 Schulden. Markus Fuchs versuchte mit einem NLB untauglichen Team vor leeren Rängen zu retten, falls es noch was zu retten gab. Schlussendlich steigt das Eis in die 1.Liga ab, der ewige Lokalrivale aus Urdorf kann sich in den Aufstiegsspielen nicht behaupten und verbleibt in der NLB.

1993

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1994

Zusammenschluss mit Urdorf/Stapo und der Urdorfer Präsident übernimmt sogleich das Zepter vom fusionierten Verein. Die Fusion ermöglichte den Verbleib in der NLB und ein Team in der 1.Liga zu stellen. Mit einem Freundschaftsspiel gegen Wallau-Massenheim werden 600 Zuschauer Zeugen des ersten gemeinsamen Auftritt in der Stadthalle. Star des Teams ist der Koreaner Jea-Hwan Kim. Club 93 wird unter Leitung von "Buffy" Grätzer gegründet und hat in kürzester Zeit schon 60 Sponsoren. HCDU hat neu eine Fan-CD im Angebot, Yahoo-Trainer werden verteilt und auf dem Spielfeld wird man unverkennbar durch die neuen Trikots mit Bubbles in modischem Fuchsia.

1994

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1995

HCDU in der Aufstiegsrunde mit vier Spielern welche NLA Erfahrung haben: Dragan Nevic, Gabriel Bise, Martin Mächler und Thomas Stutz, aber der Aufstieg wird verpasst. Herbstfest findet mit dem "Alpenland Quintett" in der Zentrumshalle statt. Nach einer überragenden Saison und nur 1 Niederlage steigen die Frauen in die 1. Liga auf. Der Verein organisiert ein Wochenend-Ausflug nach München mit dem Spielbesuch des FC Bayern München.

1995

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1996

Jan Sedlacek wird für die erste Mannschaft von Wacker Thun geholt. Die Stadthalle wird renoviert, auch wenn kein weiterer Trainingsraum geschaffen wird erfreuen wir uns an den Neuerungen. Der HCDU nimmt mit einer Beiz in einer runden Holzhütte am Jodlerfest in Dietikon teil.

1996

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1997

Der Verein ist mit über CHF 152'000 hoch verschuldet und braucht ein Neuanfang! Im Dezember findet die ausserordentliche GV statt, nachdem an der GV die Jahresrechnung aufgrund kurzfristigen Vorstandsrücktritten (ua vom Finanzchef René Hirsiger) nicht abgenommen werden konnte. Die gewählten Vorstandsmitglieder erscheinen nicht mal mehr zur ausserordentlichen GV (Hans Lanz, Beat Krämer) und liessen Max Sterchi mit dem Finanzdebakel zurück. Der Graben zwischen den Urdorfern und den HCD'lern war so gross geworden, dass keine konstruktiven Gespräche mehr stattfinden konnten. René Steiger schlug vor einen Workshop mit Freiwilligen zu organisieren um einen Auffangplan zu kreieren, zukünftige Vorstandsmitglieder unterstützen ihn. Fazit war dass mit einer Einmalzahlung die Mitglieder den Konkurs aufgefangen haben. Dank mehr Auswärtstoren verbleibt das Fanionteam in der NLB und kann den Abstieg nochmals verhindern. Die Frauen nehmen an der Aufstiegsrunde in die NLA teil, drei  Juniorinnen Teams werden gestellt. Erneut wird das Herbstfest das Clubhighlight und mit Suzanne Klee und Jeff Turner werden zwei Country-Stars engagiert, doch das Fest generiert ein Verlust von CHF 15'000 und reisst noch ein grösseres Schuldenloch wie der Verein bereits hat!

1997

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1998

Der zurückgetretene Präsident Hans Lanz gründet mit seinem Ex-Vorstandskollegen Beni Krämer und Beni Mohn eine Marketinggruppe, welche sich um das Sponsoring der ersten Mannschaft kümmert. Janos Fodor wird als vierter Trainer in vier Jahren verplichtet. Mit Nevic, Sedlacek und dem norwegischen Zuzug Kjetil Oeygarden investiert man zwar in Spieler, doch der langersehnte Aufstieg ist weit weg und man gewinnt die NLB Abstiegsrunde am Schluss.

1998

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1999

Sparen ist angesagt und lediglich Fodor und Oeygarden verbleiben als Ausländer. Mit Rang 4 kann der Abstieg ein weiteres Mal knapp verhindert werden. Die HCDU Trainerlegende Markus Portmann wird als Frauentrainer von der Mannschaft 'entlassen', Grund? - er habe zuwenig empathischen Fähigkeiten.

1999

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2000

Thomas Zeise kommt zurück, wirft aber an Weihnachten das Trainertuch frustriert hin, auch weil er auf seine Entschädigung wartet. Peter Rusert übernimmt als Spielertrainer.

2000

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2001

Die NLA ist schon lange kein Thema mehr! Im Herren 1 setzt man auf die Jugend und Peter Rusert und läutet mit Muzaffer Dogru und Carlo Filippi eine neue Aera ein. Max Sterchi tritt zum dritten Mal als Präsident ab, nachdem er den Schuldenberg in drei Jahren halbiert hat. Es fehlt an Geld und Helfern, der Verein steht vor der Auflösung! Nachdem die ausserordentliche GV unterbrochen wurde kam Markus Portmann als 'Retter in der Not' zurück und wurde als Präsident gewählt. Eine zweite Gruppierung formierte sich um Hansjörg Gebhardt, der die die Geburtsstunde vom Gönnerverein Club Nexus einläutete und von Mario Tonini, Mario Casanova, Susanne Fischer-Fleischli, Christoph Fleischli sowie Edi Cincera untrstützt mit dem Fokus die Schulden zu tilgen. Das MU17 wird Schweizermeister!

2001

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2002

Die Stadthalle brennt ab - Trainingshallen werden in Birmensdorf und Zürich organisiert, der Trainingsbetrieb bleibt in den nächsten zwei Jahren eine Organisatorische Höchstleistung. Das Herren 1 spielt während der U21-EM in der Schweiz ein Freundschaftsspiel gegen Ägypten und verliert mit einem Goal, Trainer ist Jan Sedlacek.

2002

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2003

HCDU schafft Turnaround aus dem Schuldentiefpunkt aus dem Jahr 1997 und aquiriert Sponsorengelder von über CHF 100'000. Sportlich wird zum erstenmal auf die Zusammenarbeit mit HC Limmat gesetzt und eine Spielgemeinschaft gegründet.

2003

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2006

Drei Freunde, Stefan Maag sowie Peter & Olaf Rusert übernehmen als Trainer die Verantwortung für das Herren 1 und belegen am Schluss Rang 5 in der Abstiegsrunde. Mit nur zwei Punkten aus der Meisterschaft steigt das Herren 1 2006 in die 1.Liga ab. Markus Gretler tritt im Juli 2005 als Sportchef zurück und übergibt sein Amt an Stefan Maag.

2006

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2007

Mit einer riesen Party wird der Schweizermeistertitel in der Herren 1. Liga sowie der Wiederaufstieg in die NLB in der Bierschwemme der Stadthalle gefeiert, Trainer war Robin Gerber. Stefan Maag singt die ganze Nacht 'Olé Nati B'. Die Frauen 1, Herren 2 und 3 belegen alle den 1. Schlussrang der Meisterschaft und bewarben sich um den Aufstieg, verpassen ihn aber alle. Das MU21 steigt mit eigener Kraft ins MU21 Elite auf. Am Chlaushöck wurden einige Gäste ausfällig und legten ein inakzeptables Fehlverhalten gegenüber Organisatoren sowie dem Chlaus dar, worauf der Vorstand die vorläufige Abschaffung des Anlasses beschloss. Mario Tonini tritt als Präsident ab und hinterlässt einen finanziell stabilen und sportlich konstanten Verein.

2007

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2009

Sowohl die 2.Liga Frauen wie auch die Männer gewinnen den ZHV Cup. Immer grösser werden die Probleme in der Kantonsschule Urdorf weil Handballer nachhaltige Verschmutzung hinterlassen, der Zutritt zum Kraftraum wird immer limitierter. Die Stadthalle wird für eine Nacht zum Casino! Der HCDU feiert mit einem Gala Event mit 218 Gästen das 40jährige Vereinsjubiläum. Zum Jubiläum bekommt der HCDU ein neues Kleid: der PowerStier sowie die Lilie verschwindet und wird mit einem simplen, neutralen Logo ersetzt. Die HCDU Mitglieder bauen ihren eigenen Kraftraum an der Zürcherstrasse und nehmen in ab Januar 2009 in Betrieb.

2009

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2010

Die Spielgemeinschaft mit Limmat wird vertieft und fokusiert um den Limmattaler Nachwuchs zu fördern. Die Juniorenabteilung bekommt ab sofort einen neuen Namen mit den Limmatwaves, obwohl der Vater des Projektes, Mathias Camenzind, sich stark für die Namensgebung Zone54 eingesetzt hat... Die Frauen gründen ein Plauschteam welches sich nur auf die Meisterschaftsspiele limitiert, jedoch für erfahrene wie neue Coachs zur Übungsplattform wird und bekommen von Mägi den Übernamen 'Legenden'. Walter Häusler tritt aus dem Vorstand ab und hat in 10 Jahren den finanziellen Tiefpunkt des Vereins in einen gesunden, strukturierten Finanzhaushalt gebracht.

2010

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2011

Intensiv wurde an der Strategie 2020 gearbeitet und an der GV mit einer Drei-Säulen-Strategie präsentiert. Der akute Nachwuchsmangel, die Frauenpower sowie die Vereinsbindung von Ü35 Mitglieder wird vorgestellt. Die Kantonsschule Urdorf freut sich nicht über den HCDU Trainings Besuch und meldet Harzspuren, zukünftig bekommen wir keinen Hallenzutritt mehr.

2011

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2012

Der Sponsorenlauf findet zum ersten Mal auf dem Kirchplatz Dietikon statt mit positivem Feedback von Passanten. Einzig die BDB kam fast zum Stillstand, wir denken das war nur weil der Lokführer abgelenkt und an uns interessiert war. Der Verein meldet wieder 11 Mannschaften. Der HCDU offeriert der Zentrumshalle Verwaltung einen Jahresputz umgesetzt mit allen Mitgliedern, um die gute Zusammenarbeit zu festigen.

2012

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2013

Auf Wunsch der Mitglieder wird Transparenz über Vereinsarbeit geschaffen um Mitglieder zur Freiwilligenarbeit zu gewinnen. Rollen und Aufgaben werden dokumentiert und vorgestellt. In etlichen Workshops präsentiert der Vorstand die Aufgaben den Mitgliedern, das anfängliche Engagement verblasst aber rasch. Das Herren 1 konnte der Abstieg aus der 1.Liga nochmals abwenden und verpflichtet Karsten Hackel auf die neue Saison.

2013

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2014

Beim MU19 arbeitet man auf die neue Saison mit dem SC Siggenthal zusammen. Die Frauen gewinnen den Regio Cup, ein schwacher Trost da die Meisterschaft nur auf dem 5.Rang beendet wird. Auch die in letzter Minute aufgebotenen Trainer Sascha Schönholzer und Jürg Caviezel konnten den Abstieg nicht abwenden und müssen mit den Herren in die 2. Liga runter. Während acht Tagen verschmilzt der HCDU, FC Urdorf sowie VBC Limmattal am Urdorffest zu einer Gemeinschaft und schmeisst die BeachArena. Professionelle Sportler bis zu Pläuschler kämpfen in der riesigen Sandarena um Punkte mit Hand-,Fuss- und Volleyball und mit der Beiz wir ein Gewinn von knapp CHF 40k erzielt.

2014

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2015

Nach einigen Präsidenten- aber nicht Führungslosen Jahren haben wir mit Heinz Burla einen neuen Präsidenten. Die Umsetzung der 2020 Strategie kommt zu kurz durch die Doppelbelastung und dem administrativen Anstieg des operativen Geschäftes. Immer mehr wird vom Verband in die Vereine ausgelagert, wie zum Beispiel die Spielplangestaltung. Nach einem Antrag des Vorstandes an der GV wird ein Arbeitspensum vom 20% für eine Geschäftsstelle genehmigt um operatives zu zentralisieren. Vier aktive Teams und alle schaffen den Aufstieg! Die 2.Liga Damen und Herren sowie die MU19 gewinnen dazu jeweils noch den Regio Cup.

2015

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2016

Zum ersten Mal starten die Frauen mit drei Mannschaften in die Meisterschaft und in einem unüberbietbaren Finale sichert sich das Frauen Fanion Team den Ligaerhalt. Olaf Rusert, leidenschaftlicher Handballer und Juniorinnentrainer, wacht im Februar am Morgen nicht mehr auf und verstirbt 47jährig.

2016

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2017

Zwei von Drei Frauenteams steigen ab, was eine Reduktion eines Teams auf die neue Saison zur Folge hat. Bis zum bitteren Ende kämpte die erste Herrenmannschaft und legte eine merkliche Steigerung nach der Weihnachtspause hin! Trotz dem Sieg im Barragen Hinspiel gingen in Thun die Kräfte aus und nach zwei Jahren in der 1. Liga konnte der Abstieg nicht verhindert werden.

2017

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2018

Unsere Mitglieder als Panini-Kleber? Der Spar Urdorf machts möglich und gibt eine Sammelbuch mit allen HCDUlern raus. Ein frischer Wind ist zu spüren und gleich vier neue Vereinsevents werden organisiert von Bötlen, zu Wanderweekend, Oktoberfest sowie Chlausevent. Die erste Herrenmannschaft steigt ohne Punktgewinn in die 3.Liga ab.

2018

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2019

Zum zweitenmal nach 1975 spielen die Damen eine Liga höher wie die Herren. Thomas Wüthrich, im HCDU grossgeworden, übernimmt als Präsident und bringt mit früheren Juniorenkollegen neuen Wind in den Verein. Der Verein zählt aktuell 105 lizenzierte Mitglieder.